Umbau Bosch KFE-165 für Amateurfunk
Inhaltsverzeichnis
VorwortPrinzipiell ist es möglich Betriebsfunkgeräte wie z.B.
das hier beschriebene Gerät von Bosch zu amateurfunktauglichen Geräten umzurüsten. Das
betrifft sowohl Geräte für das 2m-Band (KFE-165) als auch Geräte für das 70cm-Band
(KFE-455). Teilweise ergeben sich hier ein paar Schwierigkeiten, da manche Bauteile
gerätespezifisch hergestellt wurden, bzw. nicht mehr verfügbar sind. GerätebeschreibungDas Bosch KFE-165 ist ein robustes Betriebsfunkgerät für das 2m-Band. Das Gerät selber stellt sich recht spartanisch dar und hat einen größeren Drehknopf zum Einstellen der Lautstärke, drei Tasten (Löschtaste, Ein/Aus, Selektivruftaste), einen zweistelligen Codierschalter zum Einstellen der Selektivrufadresse, sowie drei LEDs zur Anzeige der Betriebszustände (grün=Empfänger geöffnet, gelb=Rx, rot=Tx). Zum Gerät gehört ein sogenanntes Handbedienteil bzw. Lautsprechermikrofon, das über einen 8-poligen Stecker mit dem Gerät verschraubt wird. Am Mikrofon befindet sich neben der PTT-Taste auch eine Taste für den Selektivruf.
Das Gehäuse ist robust aus Metall ausgeführt, die Frontblende ist aus Plastik. Nach der Abnahme des Übergehäuses aus Aluminium lassen sich Ober- und Unterseite recht einfach öffnen, die Metall-Abdeckungen sind nicht verschraubt.
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| Soll-Frequenz | Raster (kHz) |
Berechnung der Frequenzen |
zu codierende Frequenzen |
| 145,500 | 20 | E: 145,500 - 21,4 MHz S: 145,500 |
E: 124,100 S: 145,500 |
| 145,525 | 12,5/25 | E: (145,525 MHz - 21,4 MHz) / 1,25 S: 145,525 / 1,25 |
E: 99,300 S: 116,420 |
Bevor man sich mit der Codierung und Belegung des
Codieradapters beschäftigt, sollte man sich das Datenblatt der Diodenmatrix ansehen, um
deren Funktionsweise und Belegung zu verstehen.
Generell gilt für den Codieradapter folgendes:
Pin 2 (I1) wird beim Empfang auf Masse geschaltet, Pin 3 (I2) wird beim Senden auf Masse
geschaltet. Beide Pins geben je nach Verdrahtung mit den Ports Q1-15 die jeweilige
Frequenz vor. Wurden für Sende- und Empfangsfrequenz gleiche Ports ermittelt, so können
diese direkt auf Masse gelegt werden, da hier sowohl beim Senden, als auch beim Empfangen
Masse anliegt. Hier kann man sich die Dioden sparen. Alle anderen Verbindungen werden
über Dioden von den jeweiligen Ports zu I1 (Pin2) und I2 (Pin3) hergestellt.
Ermittelt werden die benötigten Verbindungen nach folgender Tabelle am Beispiel der
Frequenz 145,525 MHz.
Berechnete Frequenzen gem. o.g. Konfiguration für das 12,5 Hz Raster:
Empfangsfrequenz: 99,300 MHz
Sendefrequenz: 116,420 MHz
(Bezeichnungen: "R"=Frequenzraster,
"M"=Masse, "Port"=Portname der Original-Diodenmatrix S353, "Pin"=Pin-Nummer
des IC-Sockels, "Wert"=Wertigkeit des Ports, "I1"=Port für
Empfangsfrequenz, "I2"=Port für Sendefrequenz)
| kHz | MHz | R | ||||||||||||||
| Port | Q1 | Q2 | Q3 | Q4 | Q5 | Q6 | Q7 | Q8 | Q9 | Q10 | Q11 | Q12 | Q13 | Q14 | Q15 | Q16 |
| Pin | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| Wert | 1 | 2 | 4 | 8 | 16 | 32 | 64 | 1 | 2 | 4 | 8 | 16 | 32 | 64 | 128 | - |
| I1 | x | x | x | x | x | x | x | |||||||||
| I2 | x | x | x | x | x | x | x | x | ||||||||
| M | x | x | x | x | x | |||||||||||
Die Frequenzen errechnen sich aus der Tabelle wie folgt:
Jeder Port (Qx) hat eine Wertigkeit, die sich in der Tabelle in Werten von 1-128
widerspiegelt. Jeder Wert eines Ports, der ein "x" in der Tabelle hat, wird von
der Gesamtsumme abgezogen:
kHz: (127 - Summe Wertigkeit) * 10 =
300
(Summe Wertigkeite im Beispiel für I1: 1+32+64)
MHz: 255 - Summe Wertigkeit = 99
(Summe Wertigkeit im Beispiel [für I1]: 4+8+16+128)
Der Codieradapter wird aus einem 28-poligen IC-Sockel, Silberdraht und Silizium-Dioden vom Typ 1N4148 gefertigt. Zuerst werden alle Masseverbindungen gelegt. Diese werden mit Pin1 verbunden (Masse). Anschließend werden die Dioden aufgelötet und entsprechend der Tabelle mit Pin2 (I1) oder Pin3 (I2) verbunden.
| Codieradapter | ||||
![]() Fertig aufgebauter Codieradapter, hier für Relaisbetrieb auf 145,750 MHz |
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Das Gerät auf der Oberseite öffnen. Auf der linken Geräteseite befindet sich der PLL-VCO. Sollte die originale Diodenmatrix noch vorhanden sein, ist diese in der Regel auch beschriftet und kann -mit einem kleinen Griff versehen- herausgezogen werden. Ansonsten ist die Matrix mit "S353" beschriftet (siehe aber auch die beiden Bilder für die Lage der Diodenmatrix).
| Einbau Codieradapter | ||||
![]() Geöffnete Oberseite: Links befindet sich die PLL-Schaltung, rechts davon mit der Lötseite nach oben die Selektivrufplatine TGA. ![]() Blick auf die PLL-Platine mit noch eingesetzter Original-Diodenmatrix ![]() Die alte Matrix wird herausgezogen und durch den neuen Codieradapter ersetzt. |
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Sender und Empfänger werden durch Neuabgleich der PLL justiert. Dazu muss das Gerät auf der Unterseite geöffnet werden. Eine Schablone zeigt die Lage der entsprechenden Spulen für Sender und Empfänger der PLL.
| Bauteillage | ||||
![]() Blick auf die Lötseite der Platine mit den PLL-Spulen für Rx (E) und Tx (S). ![]() Über die mit 1-5 gekennzeichneten Spulen wird der Eingangskreis des Empfängers abgestimmt. |
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Einfacher Abgleich des Senders:
Dummy-Load an das Gerät anschließen. Sendetaste drücken und Spulenkern
"VHF-S" solange drehen, bis der Träger auf einem zweiten Funkgerät sauber
hörbar wird.
Einfacher Abgleich des Empfängers:
Mit einem zweiten Funkgerät einen Träger senden. Spulenkern "VHF-E" solange
drehen, bis das Signal sauber hörbar wird.
Ein weiterer Abgleich kann (je nach zuvor codierter Frequenz) am Eingangskreis nötig
sein. Hier ist so abzustimmen, dass ein schwaches Signal (entweder Messsender oder
schwaches empfangenes Signal) möglichst rauschfrei und sauber hörbar wird. Wer keinen
Messsender zur Verfügung hat, kann z.B. das Signal eines Relais verwenden und die
Abschwächung des Eingangssignals über ein Dämpfungsglied vornehmen. So kann man durch
Verringern der Spannung den Eingangskreis auf höchste Empfindlichkeit abgleichen.
Die Sendeleistung des Gerätes ist einstellbar und kann stufenlos zwischen 1 und 6 Watt über einen Trimmer (R25) an der linken Geräteseite eingestellt werden.
| Sendeleistung einstellen | ||||
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Die Selektivrufeinheit TGA wurde aus dem Gerät entfernt,
da Selektivruf im Amateurfunk selten Verwendung findet. Nach dem Entfernen der TGA Platine
müssen drei Verbindungen mit Jumpern gebrückt werden. Diese sind auch auf der
Stiftleiste im Gerät gekennzeichnet. Die entsprechenden Pins können aber auch dem Bild
entnommen werden.
Nach dem Ausbau ist das Gerät immer empfangsbereit. Weiterhin sind die Tonruftasten am
Gerät und am Mikrofon außer Betrieb, ebenso die Löschtaste.
| Ausbau Selektivrufeinheit TGA | ||||
![]() Mit drei Jumpern werden nach dem Ausbau der TGA-Platine die ent- sprechenden Signale durchgeschleift. |
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Diese Schnittstelle ist wie folgt belegt
(die Nummerierung ist auch auf der Stiftleiste zu finden, Kontakte, die beim Betrieb ohne
TGA gebrückt werden müssen sind gekennzeichnet):

| Stiftreihe C | Stiftreihe B | ||
| Pin | Signal | Pin | Signal |
| 1 | NF-Abschaltung (aktiv gegen Masse) | 1 | Ruf I (aktiv gegen Masse) |
| 2 | NF-Auswertung (ungeregelte NF) | 2 | Ruf II (aktiv gegen Masse) |
| 3 | +Ub 10.8-15,6V | 3 | Löschtaste (aktiv gegen Masse) |
| 4 | NF-Ausgang vom TGA | 4 | LED grün (aktiv gegen Masse) |
| 5 | NF-Eingang zum TGA | 5 | Tonruf: Steuerleitung I (Rufadresse 10er) |
| 6 | GND | 6 | Tonruf (BCD): A |
| 7 | ST (PTT, aktiv gegen Masse) | 7 | Tonruf (BCD): B |
| 8 | 8V | 8 | Tonruf (BCD): C |
| 9 | NF-Eingang NF-Filter/NF-Verstärker | 9 | Tonruf (BCD): D |
| 10 | Ausgang NF-Vorverstärker | 10 | Tonruf: Steuerleitung II (Rufadresse 1er) |
| 11 | NF-Ausgang Hubbegrenzung | 11 | |
| 12 | NF-Modulationseingang PLL | 12 | |
| 13 | 13 | ||
Nach Entfernen der Selektivrufeinheit TGA ist die
Löschtaste ohne Funktion. Sehr einfach lässt sich hiermit eine Monitortaste einrichten,
mit der die Rauschsperre geöffnet werden kann. Dazu wird auf der Lötseite der
Hauptplatine der Schleifer des Rauschsperren-Trimmers mit dem Mittelabgriff des Tasters
verbunden.
Am Abgleichpunkt "Rauschsperre" (R224) kann die Schwelle der Rauschsperre
eingestellt werden. Durch Drücken der Löschtaste wird nun die Rauschssperre geöffnet,
solange der Taster gedrückt wird.
| Umbau Rauschsperre | ||||
![]() Lötverbindung zwischen Taster und Trimmer auf der Hauptplatine. ![]() Mit dem Trimmer R224 kann die Schwelle der Rauschsperre eingestellt werden. |
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Mehr als Spielerei habe ich dem Mikrofon noch drei LEDs
spendiert. Das Mikrofon bzw. die Platine ist dafür schon vorbereitet (wird im KF-163
eingesetzt). Eigentlich waren die LEDs für "Ein, Empfang, Senden" gedacht,
jedoch ließ sich aufgrund einer fehlenden Leitung im Mikrofonkabel die Rx-Anzeige nicht
realisieren.
Durch Einsetzen dreier entsprechender Widerstände (sind entsprechend der verwendeten LEDs
zu berechnen), Einlöten der drei LEDs und ein wenig mechanischer Arbeiten am
Mikrofongehäuse ließen sich folgende Funktionen für die LEDs realisieren:
Die Tonruftaste ist nach Ausbau der TGA-Platine außer Funktion. Angedacht habe ich aber in der weiteren Ausbaustufe einen 1750 Hz Rufton. Dieser kann für den Relaisbetrieb verwendet werden.
| Mikrofon-Umbau | ||||
![]() Nach dem Umbau zeigen drei LEDs den Zustand des Geräte direkt am Mikrofon an. |
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Für den möglichen Relais-Betrieb habe ich in das Gerät
einen 1750 Hz Ruftongenerator eingebaut, der über die Tonruftaste aktiviert werden kann.
Die Schaltung wurde nach einem Vorschlag von DL9GAY (siehe CQDL 11/98) umgesetzt und auf
die TGA-Stiftleiste aufgesetzt (siehe auch "Selektivrufeinheit TGA").
Folgende Pins des TGA-Sockels werden benötigt:
Pinbelegung TGA-Stiftleiste C (Richtung Rückwand) |
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| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| +12V | NF in | NF out | GND | PTT | Pins brücken | Pins brücken | ||||||
Pinbelegung TGA-Stiftleiste B (Richtung Frontplatte) |
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| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 13 |
| Ruf I | ||||||||||||
Der Rufton wird über einen CMOS-Baustein CD4060 (Binärzähler) und einen 455 kHz Keramikresonator erzeugt (455 kHz werden durch 2/2/5/13 geteilt). Der Signalpegel wird über einen 1 kOhm Trimmer eingestellt und über ein RC-Glied (1µF/4,7kOhm) in den NF-Zweig des Funkgerätes mit Hilfe eines Relais eingekoppelt. Das Mikrofonsignal wird dabei vom Sender getrennt. Mit dem Drücken der Tonruftaste wird auch der Sender getastet. Dazu wurde das Signal der Tonruf-Taste über eine Diode mit der PTT-Leitung verbunden. Die Diode ist notwendig, damit der Tonruf beim Drücken der PTT-Taste nicht aktiviert wird.
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| Weiterführende Links: Datenblatt S187 (2,2MB, PDF) |
Das KFE-165 ist (im Original) für den Ausbau mit zwei
Kanälen vorgesehen. Mein Gerät war jedoch nur einkanalig ausgestattet. Neben unserer
OV-Frequenz erschien es mir noch sinnvoll die Frequenz des nächstliegenden 2m-Relais
(DB0FT, Feldberg) schalten zu können.
Die Frequenz wird über einen Schalter in der Frontplatte umgeschaltet. Diesem Schalter
wird ein Flip-Flop mit Hilfe eines CD4011 zur Entprellung nachgeschaltet. Dieses
Schaltsignal wird links vorne im Gerät auf eine dafür vorgesehene Schnittstelle auf der
Hauptplatine geführt (die dort vorhandene Brücke wird entfernt). Hiermit wird das Signal
S0 der PLL nun zwischen Masse (K1) und +12V (K2) umgeschaltet.
Somit werden über die PLL für Kanal 1 die Inputs 1 und 2 bzw. für Kanal 2 die Inputs 3
und 4 zur Bestimmung der Frequenzen verwendet. Über die Ausgänge Q1 und Q2 des FlipFlops
wird zusätzlich eine Duo-LED angesteuert, die den geschalteten Kanal optisch anzeigt
(grün für Kanal 1 und rot für Kanal 2).
Aufbau des Codieradapters
Der Codieradapter wird nach dem gleichen Schema aufgebaut, wie zuvor
beschrieben. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dass nur diejenigen Ports auf
Masse (grau markiert) gelegt werden dürfen, die sowohl beim Empfang, als auch beim Senden
auf Masse liegen (beide Kanäle).
Die folgende Tabelle gibt ein Beispiel für die Frequenzen 145,525 MHz (I1/2, orange
markiert) und 145,600 MHz für Relaisbetrieb (I3/4, gelb markiert) im 12,5 kHz-Raster:
| kHz | MHz | R | ||||||||||||||
| Port | Q1 | Q2 | Q3 | Q4 | Q5 | Q6 | Q7 | Q8 | Q9 | Q10 | Q11 | Q12 | Q13 | Q14 | Q15 | Q16 |
| Pin | 13 | 14 | 15 | 16 | 17 | 18 | 19 | 20 | 21 | 22 | 23 | 24 | 25 | 26 | 27 | 28 |
| Wert | 1 | 2 | 4 | 8 | 16 | 32 | 64 | 1 | 2 | 4 | 8 | 16 | 32 | 64 | 128 | - |
| I1 | x | x | x | x | x | x | x | |||||||||
| I2 | x | x | x | x | x | x | x | x | ||||||||
| I3 | x | x | x | x | x | x | x | x | x | |||||||
| I4 | x | x | x | x | x | x | x | x | x | x | x | |||||
| M | x | x | x | x | ||||||||||||
Einbau der Schaltung
In der Frontplatte des Gerätes wurde die untere grüne LED (hat nach Ausbau des TGA keine
Funktion mehr) gegen die beschriebene Duo-LED ausgetauscht. Die LED wird direkt über
einen 270 Ohm Widerstand auf die beiden Ausgänge des CD4011 verdrahtet. Der
Kanalumschalter (Miniaturkippschalter von Knitter) wurde in die vorhandene Blindabdeckung
eingeklebt, die ebenfalls nun eingeklebt werden muss, da die Befestigung durch den
Schaltereinbau weggefallen ist. Alternativ kann hier auch ein passender Schiebeschalter
benutzt werden.
Der Anschluss der Signale ST, 20, Masse und +8V (siehe Schaltplan weiter unten)
wird über die Stiftleiste II vorne links im Gerät hergestellt. Sie befindet sich
unmittelbar zwischen Frontplatte und PLL. Die Stiftleiste ist vierpolig, Pin1 ist an der
linken Gehäuseseite. Bei einem einkanaligen Gerät sind die Pins 1+2 mit einem Jumper
gebrückt. Die Signale der Kanalumschaltung sind wie folgt auf die Stiftleiste zu
verdrahten (Jumper entfernen!):
| +8V | ST II, Pin4 | |
| Masse | ST II, Pin2 | |
| ST | ST II, Pin3 | |
| 20 | ST II, Pin1 |
Die Platine mit dem CD4011 kann im Bereich des TGA-Steckplatzes eingebaut werden. Es bietet sich hier an, eine passende Lochraster-Platine in Größe der TGA-Platine zuzuschneiden und sowohl Tonruf als auch Kanalumschaltung gemeinsam hier unterzubringen. Ich habe aufgrund des sukzessiven Ausbaus zwei einzelne Platinen verwendet.
Auf der Rückseite des KFE-165 befindet sich eine 8-polige DIN-Buchse zum Anschluss von diversem Zubehör. Diese Buchse ist wie folgt belegt (Draufsicht):
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1 = NC 2 = Lautsprecher (Masse) 3 = Lautsprecher 4 = Relaiskontakt (Rufanzeige) 5 = Relaiskontakt (Rufanzeige) 6 = Mikro NF 7 = Mikro (Masse) 8 = PTT (gegen Masse) |
Auf der Vorderseite des Geräte befindet sich ein 8-poliger Mikrofonstecker zum Anschluss eines Handbedienteils ML-1. Diese Stiftleiste ist wie folgt belegt (Ansicht von vorne):
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1 = Sendetaste (PTT) 2 = NC 3 = NF zum Lautsprecher 4 = Ruf I 5 = Mikrofon (Masse) 6 = Masse 7 = +8V 8 = Mikrofon (NF) |